Spitzfundus und was er zu bedeuten hat

Kommt, schöpfen wir gemeinsam aus dem Spitzfundus. Und pfui, wer jetzt an etwas Obszönes denkt. Ich erkläre euch, wie ich auf den Namen gekommen bin:

«Spitzf-» habe ich von «spitzfindig» abgeleitet. Das heisst, ich betone unwichtige Kleinigkeiten besonders, und zwar immer, überall und sowieso.

Was «Fundus» bedeutet, dürfte euch bekannt sein. Er beschreibt einen Bestand an Erfahrungen und Wissen. Das möchte ich mit euch teilen.

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«Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.»

Arthur Schopenhauer


Sinn und Zweck

Seichte Unterhaltung, wo man hinschaut. Weil mich das stört, will ich für Leser mit Grips eine scharfzüngige Alternative mit Tiefgang bieten.

 

Während der Fundus vor allem Menschen interessieren könnte, die sich beruflich oder privat mit der deutschen Sprache befassen und diese in ihrer Schönheit bewahren möchten, richtet sich der Blog an jedermann, der Freude an sauberen Texten mit kritischem Inhalt und Botschaft hat.

 

Im Blog behandle ich die Themen: Mensch und seine Marotten (und wie er im Verhältnis zu sich, anderen und der Umwelt steht); Gesellschaft mit kritischer Deutung von Normen, Werten und Benimmregeln; Umwelt; Natur; Tierwohl; und andere Fragen, die mich beschäftigen. Um mehr zu erfahren, lest auch meinen ersten Blog-Eintrag

Eine Schwarzmalerin sondergleichen


 

 

Regel 1:

 

Du sollst positiv sein, gut gelaunt – ja vor Lebensfreude strotzen,

gerade in deinen Texten! Also sollst du nicht negieren (merkt ihr was?).

Ein Ja kommt beim Leser besser an als ein Nein, Nicht oder Kein.

Im Regeln Brechen bin ich Meisterin!

 

 

 

Regel 2:

 

Du sollst Adjektive (diese aufgeblähten Ungetüme) und Füllwörter in deinen Texten nur dezent einsetzen! Das macht mich eigentlich wirklich ganz schön traurig. Runden doch diese zuckersüssen kleinen Wörtchen jeden langweiligen Text wahrlich supergigagut ab.

 

 

 

Regel 3:

 

Wolf hat gesprochen; nach 6 Wörtern: Sense! Und wie recht er hat. Du sollst Verben aus zwei Teilen sowie Subjekt und Prädikat nicht auseinanderreissen! Erst recht nicht weiter von 6 Wörtern voneinander schieben (Umklammerungsgesetz der deutschen Syntax). Lese diese Sätze und verstehe (oder im zweiten Fall nicht auf Anhieb):

  • Ich möchte gerne Pasta essen (right!)
  • Ich möchte gerne, obwohl ich einen übervollen Magen habe und eigentlich gar keine Lust mehr auf Nachschlag, jetzt doch noch eine Portion Pasta essen. (Autsch!)