HUNDEKACKE, PFERDESCHEISSE UND ROBIHORSE

Bloss nicht lachen

«Nicht lachen!» - der wohl abstruseste Befehl an sich selbst in einer Situation, die einen dazu zwingt. Beim abendlichen Spaziergang mit Freunden an der Emme im schönen Burgdorf: «Taschentuch, Taschentuch», ruft es uns um die Ohren. Eine kleine, aufgeregte Frau mittleren Alters zeigt auf ihren Hund; und wir verstehen.

 

Es wird auf natürliches Recyceln gesetzt

Ergo, der Hundehalter muss a) den Scheiss seines Vierbeiners selbst entsorgen und b) für den Kack auch noch aufkommen. Und das, während beispielsweise bei Ausritten fröhliches Äpfelwerfen gespielt wird. Ohne (R)Eingreifen des Besitzers, versteht sich. Einige Kantone haben offenbar bereits an eine Pferdesteuer gedacht. Doch vermutlich wird auf natürliches Recyceln gesetzt. Denn: Der Hund, ja der findet Gefallen an Pferdeäpfeln, Kuhfladen und sonstigen Hinterlassenschaften.

Der Hundehalter hat also dreifach in die Scheisse gelangt. Nicht nur, dass er die Hinterlassenschaften seines eigenen Vierbeiners entsorgt und berappt, er finanziert auch noch die Pferdescheisse mit.

 

Der Hund legt alle paar Zentimeter ein Scheisshäufchen

Back to the women with dog but without a bag (zurück zur Frau mit Hund aber fehlendem Robidog-Säckchen): Mit nur einem Taschentuch wird die Sache kaum zu bereinigen sein … Die Situation ist verstörend und skurril zugleich. Es zeigt sich das Bild eines sich mit dem Hinterteil wild im Kreis drehenden Hundes, der alle paar Zentimeter ein Scheisshäufchen legt. Wenn da unsere Köpfe schon Karussell spielen, wird im Kopf der Besitzerin ein ganzer Rummelplatz Einzug gehalten haben. Dem Hundi ist wohl das Mittagessen nicht gut bekommen. Ihr versteht: zu viel Pferdestärke! Noch nie war Fremdschämen so einfach – und der Lachanfall vorprogrammiert. «Nicht lachen!»

 

Es grüsst

Lex van Ikon

Schwarzmalerin

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